München, 12. April 2023 – IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, verzeichnet für das Jahr 2022 einen Anstieg der Transaktionen mit der deutschen Online-Ausweisfunktion (eID) um mehr als den Faktor vier. Damit wächst die eID-Nutzung bei dem Münchner Identitätsexperten deutlich schneller als die bundesweiten eID-Transaktionszahlen, die laut OZGDB von 2021 bis 2022 um rund 19 Prozent anstiegen.

Beim Auslesen der sensiblen eID-Daten kann IDnow auf ein eigenes eID-Berechtigungszertifikat, ausgestellt durch das Bundesverwaltungsamt, zurückgreifen. Das Zertifikat erlaubt es IDnow, in Kooperation mit der Bundesdruckerei, die eID-Online-Ausweisfunktion in Einklang mit dem Personalausweisgesetz (PAuswG) für die Identitätsprüfung auszulesen.

Elektronischer Personalausweis: Vorteile der NFC-Technologie

Bei IDnow wurde das Wachstum vor allem von den höher regulierten Branchen wie dem Finanz- und dem eGovernment-Sektor getragen. Besonders in diesen Bereichen kann der elektronische Personalausweis mit der NFC-basierten (Near Field Communication) Online-Ausweisfunktion seine Vorteile ausspielen. Die Betrugsprävention bei dieser Methode ist besonders hoch, da der im Personalausweis integrierte Chip äußerst fälschungssicher ist. Dank des hohen Sicherheitsniveaus ist die Lösung sowohl mit dem deutschen Geldwäschegesetz (GWG) als auch dem Telekommunikationsgesetz (TKG) konform.

Als hoheitlich notifiziertes Verfahren bietet die eID-Online-Ausweis-Funktion unter den verschiedenen Identifizierungsverfahren die höchste Sicherheit. Darüber hinaus dauert die Identitätsprüfung mit der eID nur wenige Minuten und läuft völlig automatisiert – also ohne Servicemitarbeitende – ab.

Nur acht Prozent der Bevölkerung haben die eID schonmal genutzt

Trotz der zuletzt positiven Entwicklungen liegt die Durchdringungsrate dieser Identifizierungsmethode in der deutschen Bevölkerung weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Digital Identity Index 2023 von IDnow hat kürzlich gezeigt, dass die eID-Funktion auch über zehn Jahre nach ihrer Einführung in der Breite kaum genutzt wird. Laut YouGov-Umfrage haben nur acht Prozent der Bevölkerung sie schon mal eingesetzt.

Private Identifizierungslösungen wie Videoident-Verfahren in einem Videochat (38 %) oder die Vor-Ort-Identifizierung in einer Postfiliale (40 %) dominieren den deutschen Markt weiterhin.

Grund hierfür ist unter anderem die Unbekanntheit der eID-Lösung – nur sieben Prozent der deutschen Bevölkerung können sich laut Index etwas unter dem Begriff „eID“ vorstellen. Auch das Fehlen von Anwendungsfällen im Alltag, sowie die vergleichsweise schlechte Nutzerfreundlichkeit der Lösung tragen dazu bei, dass die Methode wenig genutzt wird. Es wird sowohl ein 6-stelliger PIN als auch ein NFC-fähiges Smartphone benötigt. Die Datenübertragung über die NFC-Schnittstelle bereitet Nutzern oft Probleme beim Auslesen.

„Um dem niedrigen Bekanntheitsgrad der Lösung entgegenzuwirken, benötigt Deutschland einerseits umfangreiche Marketing- und Awareness-Kampagnen von Politik und Privatwirtschaft. Andererseits müssen Finanzdienstleister, Mobilitätsanbieter, und Telekommunikationsunternehmen die Implementierung der Lösung in ihre Onboarding-Verfahren wagen. Denn ein erhöhtes Angebot an Anwendungsfällen wird sich ganz automatisch positiv auf die Bekanntheit der eID auswirken. Alle Seiten, Politik wie Wirtschaft, müssen generell eng zusammenarbeiten, um die eID doch noch zum Erfolg zu führen“, erklärt Armin Bauer, Mitgründer und Managing Director Technology bei IDnow.

Plattformansatz erlaubt Integration unterschiedlicher Identifikationslösungen

Perspektivisch erwartet IDnow aufgrund verschiedener politischer Entscheidungen wie dem Onlinezugangsgesetz (OZG), der Einführung der BundID in zusätzlichen Bundesländern sowie der Energiepreispauschale für Studierende, einen weiteren Nutzeranstieg der eID. Auch die höhere Verbreitungsrate von NFC-fähigen Smartphones sowie das Onboarding in den von der EU geplanten Digital Wallet wird sich künftig positiv auf die Verbreitung auswirken.

„Wir sehen uns für diese Entwicklungen mit unserem Plattformansatz sehr gut gerüstet. Denn es wird in der Identitätsprüfung nie die eine, dominante Lösung geben, da sich die Bedürfnisse von jüngeren, älteren, technisch versierten oder weniger versierten Menschen stark voneinander unterscheiden. Stattdessen setzen wir auf eine breite Auswahl an verschiedenen Identifizierungslösungen, um alle Bürger abzuholen“, so Bauer weiter. „Hat der Nutzer seine PIN verlegt oder die NFC-Schnittstelle des Smartphones funktioniert nicht, kann er auf unserer Plattform nahtlos zu einer alternativen Identifikationslösung wie VideoIdent wechseln und den Onboarding-Prozess zuverlässig abschließen.“

Digital Identity Index 2023 Deutschland

Erfahren Sie, in welchen Bereichen die deutsche Bevölkerung auf digitale Identifizierungsverfahren setzt, wie die Deutschen Identity Wallets gegenüberstehen und welche Faktoren für ihre Nutzung und Verbreitung besonders zentral sind.
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Technologische Integrationspartnerschaft ermöglicht kontaktlosen Check-in inklusive digitaler Identitätsüberprüfung und automatisierter Datenerfassung

München/Stuttgart, 14. Februar 2023 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, verkündet eine technologische Integrationspartnerschaft mit straiv, einem der größten Technologieanbieter für digitale Hotelerlebnisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Personalengpässe durch Digitalisierung ausgleichen

Seit der Coronapandemie legen Reisende und Gäste in der Hotellerie Wert auf ein Höchstmaß an Hygiene. Laut einer Studie von Oracle bevorzugen 84 Prozent der befragten Gäste „Social Distancing“-Maßnahmen in einem Hotel, um sich sicherer zu fühlen. Fast drei Viertel (71 Prozent) würden lieber in einem Hotel übernachten, das „Self-Service“-Technologie anbietet. Dieser Trend spiegelt sich auch auf der Gegenseite: Fast die Hälfte der befragten Hotels gaben an, dass sie Personalengpässe durch die Digitalisierung von wiederkehrenden Prozessen, wie dem Check-in, ausgleichen.

Als einer der größten technologischen Integrationspartner für Hotels im DACH-Markt, bietet straiv unter anderem einen digitalen Check-in und Check-out inklusive Meldeschein an. Über das Smartphone der Gäste, oder mithilfe einer Kiosklösung in der Lobby, können sich Reisende kontaktlos und ohne App-Download ein- und auschecken.

Kontaktloser Check-in mit automatisierter Identifikationsprüfung

Künftig integriert die straiv-Lösung auch IDnow AutoIdent, die automatisierte, KI-gestützte Identifikationsprüfung. Der Gast kann sich dadurch mithilfe seines Ausweisdokumentes automatisch und ohne Hotelpersonal vor dem Check-in identifizieren. Ein Übertragen von Ausweisdaten in Formulare oder das Abheften von Ausweiskopien entfällt dadurch.

„Mit unserem digitalen Begleiter können Gäste alle relevanten Inhalte für den Check-in von zu Hause oder unterwegs ausfüllen. Dadurch werden lange Schlangen und unzufriedene Gäste an der Rezeption vermieden. Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam mit IDnow, Prozesse im Hotel weiter digitalisieren werden und eine sichere und automatisierte Identifikationsprüfung in die Guest Journey integrieren können“, sagt Patrick Luik, einer der Gründer und Geschäftsführer von straiv.

„Da sich Hotellerie und Gastgewerbe kontinuierlich auf ein digitaleres Reiseerlebnis zubewegen, ist die Identitätsüberprüfung zu einem wesentlichen Bestandteil des Check-ins geworden. Die Identitätsüberprüfung online und vor dem Check-in lässt manuelle Ausweisüberprüfungen an der Rezeption überflüssig werden und optimiert so das Reiseerlebnis für die Gäste und entlastet gleichzeitig das Hotelpersonal. Zusammen mit straiv möchten wir Hotels ein nahtloses und sicheres Reiseerlebnis zur Verfügung stellen, mit dem sie sich einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt verschaffen können und Personalengpässen entgegenwirken“, ergänzt Uwe Stelzig, Managing Director DACH von IDnow.

Deutsche wünschen sich mehr digitale Dienstleistungen – Unwissenheit und Sicherheitsbedenken jedoch nach wie vor hoch

  • Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung (52 %) hat keine nähere Vorstellung was sich hinter „digitaler Identität“, „eID“ oder „eIDAS 2.0“ verbirgt.
  • Identitätsmissbrauch oder Fälschungen (44 %), gezielte Hackerangriffe (43 %) und Überwachung durch Unternehmen (31 %) beunruhigen Nutzer.
  • Private Identifizierungslösungen wie VideoIdent (38 %) und PostIdent (40 %) dominieren den deutschen Markt. Die eID wird nur von acht Prozent verwendet.

München, 19. Januar 2023IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, stellt heute erstmals den ‚Digital Identity Index 2023‘ vor. Die Studie gibt Einblicke in die Akzeptanz von digitalen (Identifizierungs-)Verfahren in Deutschland. Für den Index wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage mit YouGov 2.040 Erwachsene befragt.

Laut Umfrage stören sich die allermeisten Deutschen bei analogen Vorgängen und Anträgen an den damit verbundenen langen Wartezeiten bei der Bearbeitung (59 %). Auch unflexible Termine und beschränkte Öffnungszeiten (58 %) sowie die Anfahrt zur jeweiligen Behörde, Bank oder Institution (40 %) wird als störend empfunden. Zudem stören sich 26 Prozent am Drucken von Dokumenten und 20 Prozent am Papierverbrauch. Die Adaption digitaler Methoden hinkt trotzdem noch etwas hinterher und das, obwohl der Wunsch nach mehr digitalen Diensten in der Bevölkerung vorhanden ist.

Digitale Dienste: Wunsch vs. Realität

Zwei Drittel (66 %) der Deutschen würden beispielsweise gerne mehr digitale Behördengänge nutzen. Nur neun Prozent tun das bisher allerdings. Die Hälfte der Bevölkerung (50 %) würde gerne auch die Gesundheitsakte digital einsehen bzw. die Krankschreibung digital einreichen. Beides ist möglich, aktuell machen aber nur 16 Prozent der Bevölkerung davon Gebrauch.

Auffällig ist auch die Diskrepanz zwischen Vertragsabschlüssen für Banken oder Versicherungen gegenüber dem Abschluss von Miet- oder Arbeitsverträgen. Während jeweils über 60 Prozent der Befragten Vertragsabschlüsse bei Banken oder Versicherungen bereits digital nutzen bzw. es gerne tun würden, sind es bei Miet- und Arbeitsverträgen nur sechs Prozent, die diese Verträge digital abschließen; 40 Prozent möchten diese Verträge nicht digital abschließen. Dementsprechend wenig verbreitet ist die qualifizierte elektronische Unterschrift (QES), die hierfür zum Einsatz käme. Sie wurde lediglich von sechs Prozent der Deutschen bisher verwendet.

Popularität der Fernidentifizierungsverfahren

Während die QES bisher noch ein Nischendasein fristet, haben viele Deutsche bereits mehrmals ein digitales bzw. Fernidentifizierungsverfahren durchlaufen. Am weitesten verbreitet sind die Vor-Ort-Identifizierung in einer Postfiliale (40 %), das VideoIdent-Verfahren in einem Videochat mit einer Person (38 %) sowie vollautomatisierte Ident-Verfahren mit Foto/Selfie (14 %). Die eID-Funktion des deutschen Personalausweises hingegen wird auch über zehn Jahre nach deren Einführung kaum genutzt: Nur acht Prozent haben sie schon mal eingesetzt. Die privaten Lösungen werden gegenüber der staatlichen eID von den Nutzern also klar bevorzugt. Identity Wallets, wie sie aktuell unter anderem auf EU-Ebene diskutiert werden, kommen bisher erst bei einem Prozent der Bevölkerung zum Einsatz.   

Fehlendes Verständnis von eIDAS 2.0, eID und digitalen Identitäten

Über die Hälfte der Bevölkerung (52 %) hat laut Umfrage keine nähere Vorstellung was sich hinter „digitaler Identität“, „qualifizierter elektronischer Signatur“, oder „eID“, verbirgt. Schlusslicht in Sachen Verständnis der Begrifflichkeiten bilden die „EuID“ (4 %) und „eIDAS 2.0“ (2 %).

„Wenn wir bedenken, dass die eIDAS 2.0-Verordnung weitreichende Auswirkungen auf die fortschreitende Digitalisierung in unserem Alltag haben wird, ist es überraschend, dass die Diskussionen der EU bisher nicht von den Endnutzern wahrgenommen werden. Sowohl Staat als auch Privatwirtschaft müssen hier noch viel Aufklärungsarbeit leisten, damit es der EuID langfristig nicht wie der deutschen eID ergeht und sie im Bewusstsein der Nutzer verschwindet,“ erklärt Dr. Heinrich Grave, Senior Vice President Digital Identity bei IDnow.

Identity Wallets: Vertrauen gegenüber Unternehmen aus Deutschland

Gegen die geplanten Identity Wallets – ein Kernstück der eIDAS 2.0-Verordnung – spricht aus Sicht der deutschen Bevölkerung vor allem die fehlende Sicherheit der Daten vor Identitätsmissbrauch oder Fälschungen (44 %), gezielte Hackerangriffe (43 %) und der Verlust bzw. Defekt des Smartphones (41 %). Rund jeder Dritte ist auch durch die Überwachung von Unternehmen (31 %) oder vom Staat (27 %) beunruhigt. Diese Bedenken schlagen sich in den Auswahlkriterien für eine Identity Wallet nieder: Den Deutschen ist Sicherheit (55 %) und Datenschutz (46 %) am wichtigsten. Für 36 Prozent ist die Nutzerfreundlichkeit ein zentrales Auswahlkriterium.

Für beide Kriterien, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit der Identity Wallet, spielt der Sitz des Unternehmens eine große Rolle. Die Bevölkerung ist skeptisch gegenüber Unternehmen außerhalb der EU. Nur vier Prozent trauen ihnen eine gleichzeitig sichere Verarbeitung ihrer Daten sowie eine nutzerfreundliche Erfahrung zu. 28 Prozent trauen Unternehmen mit Sitz in Deutschland die Balance aus Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit zu. Weitere 26 Prozent glauben, dass rein staatliche Institutionen oder Stellen aus Deutschland diese Kriterien in einer Identity Wallet erfüllen könnten.

„Unser Digital Identity Index 2023 zeigt, dass es für die Nutzung von digitalen Diensten in Deutschland immer noch Luft nach oben gibt, insbesondere im Vergleich zum Rest der EU. Nutzer entscheiden sich aufgrund von Bedenken, oder aufgrund von Unwissenheit, noch häufig für analoge Prozesse, wo digitale Verfahren schon längst zur Verfügung ständen. In Hinblick auf die anstehenden Veränderungen, die Identity Wallets in der gesamten EU bringen werden, ist es deshalb so ungemein wichtig, Sicherheit mit Nutzerfreundlichkeit zu vereinbaren. Nur so können Politik und Wirtschaft ein zukunftsfähiges System für digitale Identitäten schaffen und deutsche Bürgerinnen und Bürger von ihren Vorteilen überzeugen“, ergänzt Heinrich Grave.

Über die Studie

Die Umfrage basiert auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panel Deutschland. Es wurden insgesamt 2.040 Personen, im Zeitraum vom 06. bis 08.12.2022, befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland.

Digital Identity Index 2023 Deutschland

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Kooperation ermöglicht Identitätsprüfung von Nutzern und Unterzeichnung von Dokumenten direkt in Microsoft Teams

Warschau/München, 12. Januar 2023 Billennium, ein globaler Anbieter von IT-Lösungen für Unternehmen, hat eine Partnerschaft mit IDnow, einem führenden Anbieter von Identitätsprüfungsplattformen in Europa, angekündigt. Dank der Kooperation können Nutzer von Microsoft Teams künftig mithilfe von Billeniums Inperly App Identitäten überprüfen und Dokumente mit qualifizierten elektronischen Signaturen unterzeichnen. Dazu können ID-Dokumente aus über 200 Ländern zum Einsatz kommen.

Die von Billennium entwickelte Anwendung Inperly unterstützt Remote-Kundendienst-, Beratungs- und Vertriebsprozesse auf Microsoft Teams. Billennium hat nun Lösungen von IDnow zur automatisierten Identitätsüberprüfung und für elektronische Signaturen in seine App implementiert. Die neue Funktion ermöglicht die Ausstellung einer einmaligen qualifizierten elektronischen Signatur (QES), die innerhalb der Europäischen Union einer handschriftlichen Unterschrift entspricht. Die Funktion kann in den meisten EU-Ländern genutzt werden.

„Durch die Integration von IDnow in Inperly können Unternehmen und Institutionen bequem, schnell und sicher die Identität eines Benutzers überprüfen und Dokumente mit qualifizierten Signaturen innerhalb von Microsoft Teams unterschreiben. Unsere Lösung hilft Unternehmen bei der Digitalisierung von Dokumentationsabläufen und verhindert Betrugsversuche. Sie kann erfolgreich in staatlichen Institutionen, Banken, Versicherungen, Universitäten, bei Personaldienstleistern und anderen Organisationen eingesetzt werden, die ihre Dienstleistungen aus der Ferne anbieten“, so Tomasz Goźliński, Head of Products bei Billennium.

„Eines unserer Hauptziele ist es, zu mehr Vertrauen in der digitalen Welt beizutragen. Deshalb unterstützen wir unsere Partner dabei, sichere und vertrauenswürdige Beziehungen aufzubauen. Unsere All-in-One Lösung ermöglicht qualifizierte elektronische Signaturen und erfüllt zusammen mit unserem Remote-Identitätsnachweis die Anforderungen der europäischen Anti-Geldwäsche-Verordnung. So können alle Beteiligten mit Inperly Informationen auf Microsoft Teams sicher austauschen. Die Verifizierung der Nutzer ist dank automatisierter, auf KI basierender Identitätsprüfung schnell und einfach. Die Zusammenarbeit mit Billennium trägt dazu bei, Identitätsdiebstahl durch biometrische Überprüfungen und elektronische Unterschriften zu verhindern“, ergänzt Bertrand Bouteloup, Vice President Sales bei IDnow.

Weitere Informationen über die Anwendung finden Sie unter Inperly.com.

Zusammenschluss mit ARIADNEXT sorgt für erfolgreiches erstes Quartal 

München, 31. Mai 2022 – Die IDnow Group, ein führender europäischer Anbieter von Identitätsnachweisen, verzeichnet eine steigende Nachfrage an Identitätslösungen im ersten Quartal 2022. Das Unternehmen bestätigt einen Anstieg der Auftragseingänge um 95%. 

Mit ihrem breiten Produktportfolio ist die IDnow Group Spitzenreiter auf dem europäischen Markt. Die Beschleunigung fortschrittlicher, digitaler Geschäftsmodelle hat zu einer Veränderung der Nachfrage geführt: Von der Identitätsprüfung mit nur einer Lösung hin zu umfassenden Identitätsplattformen mit einer Vielzahl von Methoden. 

„Durch den Zusammenschluss von IDnow, ARIADNEXT und identityTM haben wir uns zu einem der stärksten Anbieter in Europa entwickelt“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Wir können unseren Kunden eine Reihe von Lösungen für verschiedene Anwendungsfälle und Regulierungen anbieten. Das spiegelt sich sowohl in unseren Geschäftszahlen als auch in der Auftragslage wider. Nach den Fusionen und Übernahmen in den letzten Monaten freue ich mich über den erfolgreichen Start in diesem Jahr und den weiteren gemeinsamen Erfolg.“ 

Mit seinen automatisierten Lösungen zur Identitätsprüfung, konnte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 134 Prozent im ersten Quartal erzielen. Das zeigt, dass die automatisierte Identifizierung in Europa ein wichtiger und langfristiger Trend ist. Immer mehr europäische Länder erhalten die dazugehörigen behördlichen Zulassungen unter den AML-Vorschriften (Anti Money Laundering). IDnow erwartet dabei weiteres Wachstum von automatisierten Lösungen und prognostiziert 80 Prozent mehr Auftragseingänge.

IDnow treibt die Weiterentwicklung auch im Management maßgeblich voran. Das Unternehmen hat im vergangenen Quartal einige leitende Mitarbeiter in ganz Europa eingestellt: 

  • Mario Fassbender, Vice President Marketing
  • Stefan Kauhaus, Director Product Management Digital Identity
  • Mike Kieley, Head of Financial Services UK
  • Johannes Leser, Vice President Trust Services

Für die zweite Jahreshälfte 2022 plant IDnow eine Erweiterung ihrer Identitätsplattform: Dazu gehören auch weitere Zertifizierungen, um ihre Rolle als Online-Ident-Anbieter zu stärken. In Frankreich erwartet die Gruppe das Zertifikat “prestataire de vérification d’identité à distance” (PVID) und den Eintritt in den rumänischen Markt mit der Zertifizierung der rumänischen Digitalisierungsbehörde (ADR). Die automatisierte Identlösung von IDnow bietet zusammen mit der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) eine globale Lösung für das AML-konforme Online-Onboarding in unterschiedlichen Branchen. Die Gruppe geht dementsprechend von einer weiteren erfolgreichen zweiten Jahreshälfte aus.

Identitätsplattform IDnow baut Abteilung für Digitale Identitäten und Trust Services aus

München, 22. März 2022 – IDnow, einer der führenden europäischen Anbieter im Bereich digitale Identitäten und Identitätsverifizierung gibt Johannes Leser als neuen VP Trust Services bekannt. Leser wird bei IDnow vornehmlich den Ausbau der Abteilung Trust Services und die Leitung eines neuen deutschen Vertrauensdienstes übernehmen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in München und fünf weiteren europäischen Standorten verkündet mit dem Neuzugang von Johannes Leser, Pläne zum Aufbau eines qualifizierten Vertrauensdienstanbieters (QTSP). Insbesondere bei Identity Wallets für digitale Identitäten spielen QTSPs eine zentrale Rolle. In diesen digitalen Brieftaschen können AnwenderInnen und BürgerInnen ihre nationale digitale Identität (sogenannte Basis-Identität) mit digitalen Nachweisen anderer persönlicher Attribute (z.B. Führerschein, Abschlusszeugnisse oder Bankkonto) verknüpfen. Die Echtheit dieser Attribute muss durch einen dafür eigens zertifizierten Anbieter für qualifizierte Vertrauensdienste bestätigt werden. Mit diesem Schritt möchte IDnow sein Leistungsangebot rund um digitale Identitäten und Wallets weiter ausbauen.

Johannes Leser bringt für diese Aufgabe seine umfangeiche Erfahrung mit qualifizierten Vertrauensdiensten und dem digitalen Transaktionsmanagement ein. Vor vier Jahren gründete er mit Namirial Deutschland die deutsche Tochtergesellschaft eines der größten Anbieter von Vertrauensdiensten auf dem europäischen Markt. Mehr als ein Jahrzehnt beschäftigt er sich mit der vertrauenswürdigen Integration elektronischer Signaturen in digitale Prozesse.

„Ich freue mich darauf, mit IDnow einen Anbieter für qualifizierte Vertrauensdienste der Zukunft aufzubauen,“ sagt Johannes Leser. „Wir lösen damit unter anderem die Herausforderung, wie qualifizierte Attribute mit Wallets für digitale Identitäten zusammenspielen.”

„Dies ist ein wichtiger Schritt für IDnow im Bereich Digitale Identitäten,“ ergänzt Armin Bauer, CTO und Geschäftsführer bei IDnow „Durch den Aufbau unseres QTSPs können wir digitale Identitäten nicht nur verifizieren und abspeichern, sondern auch zusätzliche elektronische Attribute attestieren. Johannes Leser bringt die ideale Erfahrung mit, um die Initiative zum Erfolg zu führen und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Experten für Identitätsnachweis geben ihr Fachwissen über globale Schulungsprogramme weiter

München, 16. März 2022 – IDnow, ein führender europäischer Anbieter für Identitätsnachweise, arbeitet ab sofort mit der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation – Interpol zusammen.

Im Rahmen der 12-monatigen Zusammenarbeit werden die IDnow-Experten eine Reihe von Schulungsprogrammen für die lokalen Strafverfolgungs- und Einwanderungsbehörden durchführen. Das Programm startet Ende dieses Monats in Abu Dhabi.

„Wir freuen uns sehr drauf mit Interpol zusammenzuarbeiten, um unser Wissen und unsere Erfahrung im Bereich der Betrugsprävention weiterzugeben,“ sagt Lovro Persen, Director Document Management & Fraud bei IDnow. „Raffinierte Betrugsmaschen nehmen immer mehr zu, wie die jüngsten Statistiken von PwC zeigen: So sind etwa 47 Prozent der Unternehmen in den letzten 24 Monaten mindestens einmal Opfer von Betrug geworden. Das hat Kosten in Höhe von mehr als 42 Milliarden Dollar verursacht.“*

Die Partnerschaft wird dazu beitragen, dass die zuständigen Beamten und Abteilungen Zugang zum Expertenteam von IDnow haben und so von deren Wissen im weltweiten Kampf gegen Betrug profitieren.

Geleitet wird das Team von Lovro Persen, der mehr als 24 Jahre Erfahrung im Identitäts- und Betrugsmanagement auf nationaler und internationaler Ebene mitbringt. Er war dabei sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor tätig und wird Interpol Einblicke in die neuesten Trends und Entwicklungen bei der Betrugsprävention geben.

IDnow mit Sitz in München und Niederlassungen auf der ganzen Welt, darunter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Frankreich und Großbritannien, bietet Unternehmen ein einheitliches Portfolio an Methoden, um alle Anforderungen an die Identitätsprüfung und das Signieren von Dokumenten zu erfüllen. Zudem bietet das Unternehmen Identitätsmanagement-Services zur effektiven Orchestrierung, Anpassung und Konfiguration des Prüfungsprozesses.

Das Unternehmen kündigte vor kurzem die Konsolidierung einer umfassenden Reihe von Identifikationsüberprüfungsmethoden und Signaturdiensten in einer einzigen Plattform an.

*https://www.asisonline.org/security-management-magazine/articles/2021/05/the-global-fraud-landscape/

München, 08. Februar 2022, IDnow ein führender deutscher Anbieter für Identitätsprüfung ermöglicht es in Zukunft jedem Nutzer neben dem digitalen Impfnachweis auch seine verifizierten Ausweisdaten in der luca App lokal auf seinem Smartphone zu speichern. Dadurch wird der Besuch in einem Restaurant, einem Café oder einer Bar ausschließlich mit der luca App und ohne manuelle Überprüfung eines Ausweisdokumentes ermöglicht.

„Jeder kennt es: Man betritt ein Restaurant und wird um den Impfnachweis gebeten. Man zückt sein Handy und hat den QR-Code schnell parat. Dann beginnt die Suche nach dem Geldbeutel, denn man muss dazu noch den Personalausweis zeigen. Mit diesem lästigen Alltagsproblem ist bald Schluss. Wir geben der Gastronomie digitale Mittel an die Hand, mit denen sie effizienter und kostengünstiger arbeiten und nach den ganzen Lockdowns leichter wieder auf Vor-Corona-Niveau kommen kann. Neben der Integration von Bezahl-Services gehört dazu die unkomplizierte ID-Lösung, die wir nun mit IDnow bereitstellen“, sagt Patrick Hennig, Geschäftsführer culture4life GmbH, Betreiber der luca App.

Grund für die Ausweiskontrolle ist die Tatsache, dass das Impfzertifikat, mit dessen QR-Code der digitale Impfnachweis generiert wird, auch von anderen Personen eingescannt werden kann. Um Betrug zu vermeiden, fordern die meisten Landesregierungen zusätzlich zum Impfnachweis den Abgleich der Person durch ein Ausweisdokument.

Diesen Prozess digitalisiert und vereinfacht die luca App zukünftig zusammen mit IDnow. luca Nutzer können sich bald über die IDnow App auf Wunsch einmalig identifizieren. Die digitale Identität wird dabei lokal auf dem Smartphone abgespeichert. In der luca App wird die Verknüpfung der Identität mit dem Impfnachweis vorgenommen. Nur die identifizierte Person selbst, kann den Check-in mittels Fingerabdrucks oder FaceID über die luca App im Restaurant vornehmen. Ein zusätzliches Vorzeigen des Ausweises bleibt so erspart.

Technisch wird die Identität in Form von sogenannten Verifiable Credentials von IDnow an luca zurückgespielt. Die Daten werden ausschließlich auf dem Smartphone gesichert und mit Hilfe des Secure Elements verschlüsselt. Eine zentrale Speicherung der Daten erfolgt nicht. Durch die lokale Speicherung der Daten, behält der Nutzer die volle Kontrolle über seine digitale Identität. Aus Datenschutzsicht ist dieser Ansatz optimal da weder luca noch IDnow auf die auf dem Smartphone gespeicherten Daten zugreifen können.

„Mit diesem Anwendungsfall gehen luca und IDnow als positives Beispiel für den Einsatz von digitalen Identitäten im Alltag voran. Während die Nutzung von digitalen Identitäten sich in anderen Ländern Europas, wie Belgien und Schweden, bereits großer Beliebtheit erfreut, hängt Deutschland hinterher. IDnow möchte das ändern und arbeitet bereits mit weiteren Partnern an relevanten Anwendungsfällen die mit Hilfe digitaler Identität Alltagssituationen vereinfachen.“ Armin Bauer, Co-Founder und CTO von IDnow.

München, 19 Januar 2022 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service-Lösungen, freut sich Johannes Meerloo als Chief Operations Officer (COO) im Management-Team willkommen zu heißen. Er wird in dieser Rolle den Bereich Operations gruppenweit verantworten.

Johannes Meerloo ist Mitgründer der identity Trust Management AG, die 2021 von IDnow übernommen wurde. Die letzten elf Jahre war er dort als Geschäftsführer, Vorstand und Chief Operating Officer (COO) tätig und hat nach einem umfassenden Re-branding den Eintritt des Unternehmens in internationale Märkte begleitet. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsführung der ID 8 GmbH, dem Vorläufer der identity Trust Management AG. Er verfügt damit über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Identitätsmanagement-Bereich.

IDnow hat im vergangenen Jahr identity.TM und den französischen Marktführer ARIADNEXT übernommen. Zu den ersten Aufgaben von Johannes Meerloo wird die Zusammenführung der Operationsbereiche in Folge dieser M&A-Aktivitäten gehören. In der Kombination kann IDnow den Kunden der zusammengeführten Unternehmen in Zukunft einen optimierten Service aus einer Hand und über ein breites Produktportfolio hinweg bieten, was neue Maßstäbe im europäischen Markt setzt.

“Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Johannes Meerloo in seiner neuen Rolle. Wir kennen uns schon lange und ich schätze seine weitreichende und langjährige Erfahrung im Identity-Sektor sehr. Die Neustrukturierung und Optimierung unseres Operations-Bereichs werden genau diese Erfahrung verlangen und ich bin froh, dass wir Johannes für diese Aufgabe gewinnen konnten,” sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

Sphonic kooperiert mit Identity Plattform, IDnow, um eine Komplettlösung zur grenzübergreifenden Einhaltung von Compliance-Standards anzubieten.

London und Manchester, 23. November 2021: Der führende Platform-as-a-Service-Anbieter für Identitätsüberprüfung, IDnow, gibt seinen ersten britischen Vertriebspartner, Sphonic, bekannt. Die Partnerschaft wird es Sphonic ermöglichen, eine RegTech-Suite anzubieten, die verschiedene globale Compliance-Standards über eine einzige API erfüllt.

Die Partnerschaft beginnt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Branche: Laut Gartners Market Guide for Identity Proofing and Affirmation werden bis 2023 75 % der Unternehmen einen einzigen Anbieter mit umfassenden Identity-Lösungen und Verbindungen zu vielen anderen Drittanbietern für die Identitätsprüfung und -bestätigung nutzen – ein Anstieg von derzeit weniger als 15 %.

“Angesichts der Bedeutung, die der Orchestrierungstechnologie im gesamten Bereich der Compliance beigemessen wird, und der regulatorischen Anforderungen, die die Agenda in Sachen Identität und Betrug weiterhin vorantreiben, war es für uns von entscheidender Bedeutung, mit einem Anbieter von Identitätsüberprüfungen zusammenzuarbeiten, der die unterschiedlichen Verpflichtungen, die in ganz Europa bestehen, mit Nachdruck erfüllen kann”, erklärt Andy Lee, Gründer von Sphonic.

“Durch die Partnerschaft mit IDnow sind wir in der Lage, eine noch besser integrierte Lösung anzubieten, die alle Identitätsprofile an einem Ort zusammenführt und so eine intelligentere Identitätsbewertung ermöglicht. Und in Kombination mit den beneidenswerten Beziehungen zu den europäischen Regulierungsbehörden war IDnow die ideale Wahl, da wir weiterhin großartige Kundenerlebnisse unter Einhaltung der höchsten Standards für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bieten wollen.”

Sphonic ist für seine bahnbrechende Know Your Customer (KYC) / Know Your Business (KYB) Orchestrationstechnologie bekannt und hat kürzlich sein Echtzeit-Transaktionsüberwachungssystem auf den Markt gebracht, das Fintechs, Banken und Glücksspielbetreibern die Überwachung von Betrugs-, Geldwäsche- und Erschwinglichkeitsdaten auf einer einzigen integrierten Plattform ermöglicht. Seine RegTech-Suite, einschließlich KYC, KYB und Betrugs- und Risikomanagement, hilft den Compliance-Teams außerdem dabei, ein vollständiges digitales Bild jedes Kunden zu erstellen, um das Kunden-Onboarding zu beschleunigen.

James Hudson-Dale, Partnerships Manager bei IDnow, fügt hinzu: “Personen- und Identitätsbetrugsvermeidung sehen einen besorgniserregenden Aufwärtstrend, so dass es für Unternehmen wichtiger denn je ist, sicherzustellen, dass sie Sicherheit über das normale Maß hinaus bieten. Unsere führende Technologie zur Identitätsüberprüfung bietet den Kunden von Sphonic die Möglichkeit, zusätzliche Überprüfungsmethoden einzuführen, um sicherzustellen, dass die Schwelle von hoher Qualität ist und die Person die ist, die sie vorgibt zu sein.

“Als unser erster Vertriebspartner freuen wir uns, mit Sphonic zusammenzuarbeiten, um eine wirklich einzigartige Produktreihe zu entwickeln, die mehrere Datenquellen zusammenführt, um sicherzustellen, dass Kunden Identitäten genau verifizieren, Betrug bekämpfen und europaweite regulatorische Anforderungen erfüllen können, während sie gleichzeitig die Flexibilität der Wahl behalten.”

IDnow trat 2019 in Großbritannien in den Markt ein und meldete kürzlich ein achtfaches Wachstum in der Region im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage nach seinen Dienstleistungen stieg deutlich an, da die Industrie die Digitalisierung als Reaktion auf die Covid-Pandemie beschleunigte. Dieses Wachstum steht im Einklang mit der globalen Nachfrage, die das Unternehmen verzeichnet, da sich immer mehr Unternehmen weltweit für die Umstellung auf vollständig digitale Bewerbungsprozesse entscheiden.

Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie hat IDnow seine Rolle weit über das Angebot spezifischer Produkte zur Identitätsüberprüfung hinaus erweitert und ist inzwischen als übergreifende Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr anerkannt, die von über 900 Kunden weltweit genutzt wird, darunter Canopy, MyCDD, Entain und ICICI.

Kombiniertes Produktportfolio bietet eines der umfangreichsten Lösungspakete zur Identitätsverifizierung auf dem europäischen Markt

  

München, 30. Juni 2021, IDnow, ein in Deutschland ansässiger, führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service-Lösungen gibt heute die Übernahme von ARIADNEXT bekannt. ARIADNEXT ist ein französisches Unternehmen, das sich auf die Remote-Verifizierung und die Erstellung von digitalen Identitäten spezialisiert.

Durch die Zusammenarbeit von IDnow und ARIADNEXT können beide Unternehmen eine umfassende Plattform zur Identitätsverifizierung anbieten. Das umfasst KI-gestützte Lösungen und Verifizierungs-Services mit persönlicher Assistenz, die sowohl Online- als auch am Point-of-Sale genutzt werden können. Die Kombination der Lösungen beider Unternehmen erweitert das Angebot von IDnow auf dem britischen, französischen und deutschen Markt. Zudem profitieren internationale Kunden, die Identitätsverifizierung über verschiedene Gerichtsbarkeiten und Anwendungsfälle hinweg benötigen.

Aufgrund der starken Akzeptanz von digitalen Identitätslösungen erwartet IDnow eine dreifache Umsatzsteigerung im Jahr 2021 gegenüber 2019. Damit wird die eigene Wachstumsdynamik noch einmal beschleunigt.

Seit Beginn der Pandemie hat IDnow einen außerordentlichen Anstieg bei der Nachfrage seiner Lösungen erlebt. Im letzten Jahr wurden die Produkte von IDnow 200 Prozent mehr genutzt als im Jahr zuvor. Ein Grund dafür: Viele Unternehmen haben sich für die Umstellung auf vollständig digitale Bewerbungsprozesse entschieden. Die Service-Nachfrage von ARIADNEXT ist in den letzten fünf Jahren um mehr als 130% pro Jahr gestiegen. Diese Integration ermöglicht es, dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden, indem eine reibungslose Benutzererfahrung geschaffen wird.

„Der Zusammenschluss mit ARIADNEXT ist ein wichtiger Schritt, um unsere Vision zu realisieren, der europaweite Marktführer für Identity Verification-as-a-Service-Lösungen zu werden“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Die Identitätsverifizierung hat in den letzten zehn Jahren einen großen Schritt hin zur Digitalisierung vollzogen. Dieser Trend wurde durch die Pandemie weiter beschleunigt. Für Banken, Versicherungen, Mobilitätsunternehmen und andere Branchen ist es entscheidend, auf sichere, automatisierte Lösungen umzusteigen. Mit ARIADNEXT und der kürzlich getätigten Übernahme der identity Trust Management AG, kann IDnow seinen Kunden eine noch breitere Produktpalette über eine einzige Plattform und mit einer nahtlosen Benutzererfahrung anbieten.“

„Wir freuen uns darauf, uns einem so engagierten Team anzuschließen und unsere Erfahrungen und Fähigkeiten zu bündeln. Wir werden weiterhin auf unser gemeinsames Ziel hinarbeiten, unseren Kunden eine europaweit sichere und zukunftsfähige Lösungen anzubieten“, sagt Guillaume Despage, Präsident von ARIADNEXT. „Mit einer starken Präsenz in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Polen und Rumänien bilden unser gemeinsames Produktportfolio eine einzigartige Plattform für Kunden im gesamten europäischen Markt.“

IDnow wird die Standorte von ARIADNEXT in Rennes, Paris, Madrid, Bukarest, Iasi und Warschau sowie die über 125 Mitarbeiter übernehmen. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Audi setzt für sein exklusives Mobilitätsangebot „Audi on demand Subscribe“ auf die IDnow Plattform


München, 01. Juni 2021,
IDnow, ein führender Plattform-as-a-Service-Anbieter für Identitätsverifizierung, unterstützt das internationale Automobilunternehmen AUDI AG mit einer digitalen Lösung zur Identitätsprüfung für das neue Abonnement-Angebot „Audi on demand Subscribe“.

Mitte Mai ist mit „Audi on demand Subscribe“ das voll integrierte Abo-Modell in den ersten Handelsbetrieben der Marke mit den Vier Ringen in Deutschland gestartet. Kunden können damit digital einen Audi für einen Zeitraum von vier bis zwölf Monaten mieten. Für Audi steht hier Flexibilität und Komfort für den Nutzer im Vordergrund. Um Kunden einen schnellen und reibungslosen Prozess zu bieten, der zur digitalen Strategie passt, setzt Audi auf IDnow’s AutoIdent. Hierbei werden die Ausweis- und Führerscheindaten des Kunden in einem benutzerfreundlichen Prozess automatisiert eingelesen und mit Hilfe von KI- und Machine-Learning-Technologien abgeglichen und auf Ihre Echtheit überprüft.

„Für uns stehen die Kund_innen und ihre Customer Journey im Fokus. Bei der Konzeption des Abo-Modells war uns besonders wichtig, einen schnellen und vollständig digitalen Ablauf zur Identitätsprüfung zu integrieren – das erwartet unsere Zielgruppe. Wir freuen uns, hierbei mit IDnow zusammen zu arbeiten und unseren Kund_innen diesen reibungslosen Prozess bieten zu können“, sagt Martin Wallenborn, Leiter Business Development Vertrieb Deutschland der AUDI AG. Mit „Audi on demand Subscribe“ ergänzt der Automobilkonzern das bisherige Angebot „Audi on demand Rent“, das die Kurzzeitmiete von bis zu 28 Tagen ermöglicht.

„Audi hat mit seinem Abo-Angebot einen Service geschaffen, der eine komfortable und schnelle Antragsstrecke braucht. Unser Team hat eine tolle Lösung erarbeitet, die genau zu den Anforderungen der Marke Audi und seiner Kunden passt“, sagt Oliver Obitayo, Chief Sales Officer bei IDnow.

IDnow hat seine Rolle in den letzten Jahren weit über das Angebot einzelner Ident-Verfahren hinaus erweitert und hat sich zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt. Anfang 2021 gab IDnow die Akquisition der identity Trust Management AG bekannt, einem der international führenden Anbieter für On- und Offline-Verifikation. Dies war die zweite Akquisition innerhalb von sechs Monaten für IDnow und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur führenden Identitätsplattform in Europa dar.

Pressekontakt IDnow:
Christina Schwinning
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+49 89 41324 6054

 

Pressekontakt Audi:
Thomas von Frankenberg
thomas1.tacke@audi.de
+49-841-89-42693

Die identity Trust Management AG hat sich in den letzten zehn Jahren als einer der Hauptakteure im deutschen Identitätsmarkt etabliert und hat besonders in der Telekommunikations- und Versicherungsbranche eine starke Reputation. Der Zusammenschluss wird das Portfolio an Verifikationsmethoden, die über die IDnow-Plattform angeboten werden, weiter ausbauen und das kombinierte Produktportfolio wird eines der umfangreichsten Angebote an Identitätsüberprüfungsmethoden im europäischen Markt werden. Es wird von automatisierten bis zu von Agenten unterstützten Verfahren reichen und sowohl reine Online- aber auch Point-of-Sale-Lösungen anbieten. All diese Methoden werden über die neue, zusammengeführte IDnow-Plattform zur Verfügung gestellt werden.

In den letzten Jahren wurde der Erfolg von IDnow durch starkes organisches Wachstum und eine steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen im Markt vorangetrieben. Die Übernahme der identity Trust Management AG ermöglicht es IDnow, in neue Branchen zu expandieren und seine Dienstleistungen einer breiteren Kundenbasis in Deutschland und darüber hinaus anzubieten.

“Die identity Trust Management AG hat ein beeindruckendes Unternehmen aufgebaut, sowohl in Bezug auf das Produktportfolio als auch auf die Kundenbeziehungen”, sagt Andreas Bodczek, CEO bei IDnow. “Wir kennen das Führungsteam seit Jahren und haben eine Partnerschaft aufgebaut, die auf tiefer Loyalität und gegenseitigem Verständnis beruht. Wir freuen uns, das talentierte Team der identity Trust Management AG in der IDnow-Familie willkommen zu heißen und die Stärken beider Unternehmen zu kombinieren, um eine gemeinsame branchenführende Marke zu schaffen.”

“Diese Zusammenführung vereint die Stärke der innovativen Technologie von IDnow mit den vielfältigen Angeboten der identity Trust Management AG, um eine differenzierte Plattform zur Identitätsüberprüfung zu schaffen”, sagt Uwe Stelzig, CEO der identity Trust Management AG. “Gemeinsam sind wir gut aufgestellt, um unsere gemeinsame Vision zu verwirklichen und unseren Kunden eine innovative Lösung zur Identitätsüberprüfung aus einer Hand zu bieten.”

IDnow wird den Standort der identity Trust Management AG in Düsseldorf sowie deren Mitarbeiter übernehmen.

Über identity Trust Management AG

identity Trust Management AG ist ein internationaler Anbieter von digitalen und Offline-Identifikationslösungen und ein führender Technologie- und Softwareanbieter von zertifizierten Identifikationsprozessen für natürliche und juristische Personen. identity Trust Management AG bietet eIDAS-konforme, zertifizierte und datenschutzkonforme KYC-Prozesse für alle Branchen.

identity TM bietet Identifikation und eIDAS-konforme QES-Dienstleistungen auf Basis von Full Service und Software as a Service. Zu den Kunden der identity Trust Management AG zählen Marktführer wie die Deutsche Telekom, 1&1, WEB.DE, GMX, OTTO, R+V, HUK, CosmosDirekt, BMW, SWK Bank, VW, Audi, Bundesdruckerei und Telefonica.

Über IDnow

IDnow ist eine führende Identitätsverifizierungsplattform in Europa mit der Vision, die vernetzte Welt zu einem sichereren Ort zu machen. Die IDnow-Plattform bietet ein breites Portfolio an Lösungen zur Identitätsverifizierung, von automatisiert bis menschlich unterstützt, von rein online bis zum Point-of-Sale – jede davon optimiert für Konversionsraten und Sicherheit.

Das Unternehmen hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich und wird von namhaften institutionellen Investoren unterstützt, darunter Corsair Capital und Seventure Partners. Das Portfolio von über 300 internationalen Kunden umfasst eine Vielzahl von Branchen, darunter führende internationale Unternehmen wie Western Union, UBS, Commerzbank und Sixt sowie digitale Champions wie N26, Solarisbank, wefox und Tier mobility.

München, Luxemburg 08. Dezember 2020 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen, erhält 15 Millionen Wachstumsfinanzierung von der Europäischen Investionsbank. Die Mittel fließen in die Forschung, Entwicklung und internationale Expansion von IDnow. Die Finanzierung der Bank der EU wird durch die Investitionsoffensive für Europa ermöglicht.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt eine Wachstumsfinanzierung von 15 Millionen Euro an die deutsche Identitätsprüfungsplattform IDnow. IDnow ist spezialisiert auf sichere Auto- und Video-Fernidentifizierung und elektronische Signaturen. Unternehmen können so schneller und einfacher Kundinnen und Kunden gewinnen und Transaktionen durchführen, ohne dabei gegen die „Know Your Customer“- und Geldwäschevorschriften zu verstoßen. Das Investment fließt vor allem in die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und in die internationale Expansion von IDnow.

Die Finanzierung fällt unter die Europäische Fazilität für Wachstumsfinanzierungen (EGFF), die durch die Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht wurde. Die EGFF soll eine Lücke bei Quasi-Eigenkapitalfinanzierungen in Europa schließen. Diese Lücke ist durch strukturelles Marktversagen bei der Bereitstellung von geeignetem Risikokapital für Unternehmen bedingt, die bereits Risikokapital erhalten haben und sich nun in einer späteren Phase befinden. Europäische kleine, mittlere und Midcap-Unternehmen leiden oft unter einer systembedingten Knappheit nicht verwässernder Großfinanzierungen für Wachstumsinvestitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Der Nutzen des EFSI besteht in diesem Fall darin, dass er die Risikotragfähigkeit der Bank deutlich verbessert.

Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten. Die EIB trägt mit ihren Krediten dazu bei, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Daneben gibt es die Europäische Plattform für Investitionsberatung (EIAH), die öffentlichen und privaten Projektträgern hilft, Investitionsprojekte professioneller zu strukturieren.

Ambroise Fayolle, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über EFSI sowie Finanzierungen der Bank in Deutschland, führte aus: „IDnow, das zum ersten Mal ein Darlehen der EIB erhält, muss erheblich in seine Forschungs-, Entwicklungs- und Vermarktungsaktivitäten investieren. Dieses Darlehen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Bank der EU mithilfe der Investitionsoffensive für Europa Innovationen fördern kann, besonders in sensiblen Bereichen wie dem Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie Cybersicherheit, die für die EU und ihre Wirtschaft große strategische Bedeutung haben.“

Der Europäische Kommissar für Wirtschaft, Paolo Gentiloni, erklärte: “Da mehr und mehr unserer Interaktionen online stattfinden, ist es wichtiger denn je, dass wir die Datensicherheit und Betrugsprävention stärken. Es ist richtig, dass die Investitionsoffensive für Europa zu diesen Bemühungen beiträgt. Diese Unterstützung wird es der deutschen Plattform IDnow ermöglichen, ihre Dienstleistungen zur digitalen Identitätsüberprüfung von Kunden und Geschäftspartnern auszuweiten. Wir investieren in ein sicheres Wirtschaftsumfeld online, eines der Ziele unserer Strategie für ein digitales Finanzwesen.”

IDnow-CFO Joe Lichtenberger: „Covid-19 hat die Nachfrage nach digitalen Diensten und somit nach unserer ‚Verification as-a-service‘-Lösung in verschiedenen Branchen und Regionen merklich angekurbelt. Die flexible Finanzierung der EIB hilft uns, schneller in die Entwicklung der Plattform zu investieren und die Geschäftschancen zu nutzen. Die EIB ist der ideale Partner, damit wir uns als führender europäischer Anbieter für Identitätsprüfung etablieren können.“

München / Leipzig – 01.09.2020, IDnow, ein führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen und die Wirecard Communication Services GmbH geben die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme von Wirecard Communication Services durch IDnow bekannt. IDnow wird sowohl den Standort in Leipzig sowie den Großteil der 150 Arbeitsplätze erhalten.

IDnow wird Wirecard Communication Services auf die Erbringung von Ident-Services fokussieren und damit weitere Kapazitäten für das starke Wachstum der IDnow Identifizierungsverfahren aufbauen. IDnow sieht eine immer größere Nachfrage nach seinen digitalen Verifikationsverfahren. Besonders seit den Einschränkungen durch COVID-19 in den letzten Monaten, ist die Notwendigkeit und damit auch Nachfrage für digitale Prozesse nochmals deutlich angestiegen. Die Akquisition soll die Servicequalität der IDnow Produkte kontinuierlich weiter ausbauen und damit die Reaktions- und Wartezeiten für Kunden weiter verbessern.

Die Wirecard Communication Services GmbH wurde am 29.04.2003 gegründet und ist Teil der Wirecard Gruppe. Im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses wurde die Wirecard Communication Services GmbH auf dem Wege eines Asset Deals zum Verkauf angeboten.

IDnow und Wirecard Communication Services haben bereits seit über 5 Jahren erfolgreich zusammengearbeitet.

In einer Betriebsversammlung am Montagnachmittag verkündete der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung der Belegschaft von Wirecard Communications Services die Übernahme. Dazu werden im ersten Schritt die Mitarbeiter entsprechend qualifiziert und die technische Infrastruktur angepasst. Nach dieser Neuausrichtung wird der Standort in Leipzig zielgerichtet ausgebaut und in die IDnow-Prozesse eingebunden, um eine noch schnellere Umsetzung von Projekten sowie die technische Weiterentwicklung der Ident-Services zu ermöglichen.

“Mit der Integration von Wirecard Communication Services in die IDnow-Gruppe ergreifen wir die Chance, unser Angebot und die Service Qualität für unsere Kunden weiter zu verbessern. Wir kennen das Unternehmen bereits seit einigen Jahren und schätzen die Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter sehr. Wir befinden uns auf einem starken Wachstumspfad und werden den Standort in Leipzig erhalten und weiter aufbauen.“ sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

“Wir freuen uns mit IDnow einen Käufer gefunden zu haben, der unser Unternehmen schätzt und kennt und eine so sympathische Kultur hat. Persönlich freue ich mich sehr an Board zu bleiben und im Team von IDnow zu arbeiten.“ sagt Amra Blume, Geschäftsführerin Wirecard Communications Services.

 

Pressekontakt

Christina Schwinning

press@idnow.io

München, 13. Mai 2020 – IDnow tritt einer internationalen Arbeitsgruppe des European Telecommunications Standards Institute (ETSI) zur Entwicklung europäischer Standards für den Identitätsnachweis bei. Als ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen wird IDnow der Task Force wichtige Einblicke in den Europäischen Markt bieten.

IDnow wurde vom European Telecommunications Standards Institute (ETSI) ausgewählt, um in einer neuen Arbeitsgruppe zu elektronischen Signaturen und Infrastrukturen (ESI) mitzuwirken. Als Mitglied der Special Task Force 588 ist IDnow Teil einer exklusiven Gruppe von Spezialisten die im April 2020 ihre Arbeit aufnahmen, um bestehende Lücken in den Standards für Identitätsnachweise zu schließen. Das Ziel der Task Force ist es, neue Standards und Richtlinien für elektronische Signaturen und damit verbundene Vertrauensdienste zu entwickeln.

IDnow freut sich, zu den ernannten Experten zu gehören und als ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Identitätsüberprüfung sein Fachwissen weiterzugeben. Die Arbeit der Task Force wird dazu beitragen, den technischen ETSI-Standard 119 461 über elektronische Signaturen und Infrastruktur (ESI) bis Juli 2021 zu erstellen und zu veröffentlichen. Diese Richtlinien und Sicherheitsanforderungen für Vertrauensdienste, die qualifizierte Zertifikate ausstellen, werden eine breite Anwendung im Markt finden. Insbesondere können diese Standards als Leitfaden für Know Your Customer (KYC)-Kriterien sowie für die Ausstellung von elektronischen Identitätsschemata (eIDs) dienen. Die Arbeit mit dem European Telecommunications Standards Institute verstärkt IDnow Bestrebungen für eine größere regulatorische und technische Harmonisierung bei digitalen Identitätsdiensten.

„Wir freuen uns die Arbeitsgruppe und das European Telecommunications Standards Institute mit unserem Wissen zu unterstützen“, sagt Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow. „IDnow arbeitet seit 2014 mit Kunden aus verschiedenen Europäischen Ländern und wir kennen Markt und seine Entwicklung sehr gut“, ergänzt sie.

Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow und Armin Bauer, CTO und Co-Founder von IDnow sind der Task Force in Vertretung für ihr Unternehmen beigetreten. Das Experten-Team wird von Sylvie Lacroix (Sealed) geleitet. Neben den beiden Mitgliedern von IDnow wurden noch Paloma Llenaza (Certicar), Stephane Mouy (SGM Consulting Services) und Jon Ølnes (Signicat) berufen.

Die FMA (Finanzmarktaufsicht) Liechtenstein hat Transaktionen ohne persönliche Kontakte, sogenannte Remote-Identifikation für den Finanzmarkt in Liechtenstein zugelassen.

München, 14. August 2019, IDnow, Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen mit über 250 Kunden wie N26, Commerzbank und UBS begrüßt die Zulassung von elektronischer Identifizierung der FMA (Finanzmarktaufsicht) Liechtenstein. IDnow ist einer der führenden Anbieter von Identifizierungsverfahren die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren.

Zusätzlich zur Zulassung von Video-Identifikationsverfahren hat die Finanzmarktaufsicht in Liechtenstein nun auch automatisierte Verfahren legitimiert. Unter der Referenz FMA-WL 2019/7 informiert die Aufsichtsbehörde über die Ergänzung zum Sorgfaltspflichtgesetz (SPG) und der Sorgfaltspflichtverordnung (SPV). Liechtenstein ist mit dieser Bestimmung einer der Vorreiter im europäischen Finanzmarkt.

„Wir freuen uns über die Anpassung der regulatorischen Vorgaben in Liechtenstein. Automatisierte Identifikationslösungen haben ein enormes Potential und werden in den kommenden Jahren der Gold-Standard in vielen Branchen und Ländern werden. Wir rechnen damit, dass der Gesetzesänderung in Liechtenstein sehr schnell andere Europäische Länder folgen werden, die ihren Finanzinstituten diesen Vorteil im Markt ebenfalls ermöglichen müssen.“ sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Durch den weltweiten Erfolg von innovativen Fintech-Unternehmen geraten auch etablierte Finanzinstitute zunehmend unter Druck, ihre Kundenprozesse zu digitalisieren. Die FMA in Liechtenstein hat erkannt, dass simple, reibungslose Onboardingprozesse auf Basis modernster technischer Lösungen essenziell für die Zukunft der Branche sind.“ führt er weiter aus.

Gut entwickelte automatisierte Lösungen bieten Banken und Unternehmen viele Vorteile, da sie eine extreme Steigerung von Konversionsraten ermöglichen, Betrugsversuche schnell erkennen und an unterschiedliche Use-Cases angepasst werden können.

IDnow ist mit der KI-basierten Lösung AutoIdent gerade auf Wachstumskurs in vielen Branchen und Ländern. Für den Finanzmarkt in Liechtenstein ist AutoIdent ein optimales Produkt. Entwickelt nach den strengen regulatorischen Anforderungen in Deutschland übererfüllt es die Vorgaben für den Finanzmarkt in Liechtenstein sogar. Mit einer False Acceptance Rate von 0,05% geht IDnow weit über die FMA-Anforderungen in Liechtenstein (2%) hinaus.